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Red.: „Frau Landvogt, was antworten sie Menschen, die sie fragen, was sie beruflich machen?“
A. L.: „Gewöhnlich antworte ich darauf: ich bin Kommunikationstrainerin und führe Menschen zu ihren persönlichen Ressourcen und das ist möglich, weil ich sie nicht nur so wahrnehme wie sie sich im Augenblick
geben, sondern ich nehme auch ihr Potential wahr.“
Red.: „Fand diese Fähigkeit im Geschäftsleben großen Anklang?“
A. L.: „ Ja, denn erfolgreiche Unternehmen wissen, dass ihr Erfolg auf ihren erfolgreichen Mitarbeitern beruht.“
Red.: „Das ist einleuchtend, doch wie ist das für ihre Seminarteilnehmer?“
A. L.: „Auch meine Teilnehmer sind immer wieder überrascht und erfreut, wenn sie in den Seminaren ihren inneren Reichtum erkennen und diesen dann auch für sich privat in ihren Familien nutzen können.“
Red.: „Sie haben auch zwei Bücher veröffentlicht, eines zum Thema Umgang mit Zeit, eines zum Thema schlank sein. Wie kam es dazu?“
A. L.: „In meinen Seminaren wurde ich seit Jahren immer wieder darauf angesprochen, ob ich Bücher zu diesen Themen geschrieben hätte und diese Anregung habe ich aufgegriffen, genauso wie den Wunsch nach
Einzelberatung und Coaching.“
Red.: „Was charakterisiert ihre Art der Beratung?“
A. L.: „Darüber gäbe es viel zu sagen, doch ich greife jetzt nur einen grundlegenden Aspekt heraus: Freiheit.
Freiheit und Eigenverantwortung sind mir sehr wichtig und deshalb achte ich in meinen Seminaren und in individuellen Beratungsgesprächen darauf, dass meine Klienten ihre Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten
erkennen, vermehren, sich neue Perspektiven erarbeiten und sie damit neue, angemessenere Wege gehen können. Es ist ein Weg aus der Falle des „entweder oder“ in die Wahlfreiheit mit unterschiedlichen
Optionen.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Umsetzung. Es ist mir ein Anliegen, meine Klienten darin zu unterstützen, ihre Erkenntnisse in tatkräftiges Handeln umzusetzen.“ Frei nach dem Motto: “Wenn du etwas erreichen
willst, was du noch nie erreicht hast, dann ist es Zeit, etwas zu tun, was du noch nie getan hast.“
Red.: „Welche Methoden wenden sie an?“
A. L.: Als diplomierte Familien- und Konfliktberaterin/Mediatorin setze ich selbstverständlich die Techniken der Positiven Psychotherapie ein. Bei Bedarf greife ich auf meine anderen Qualifikationen zurück, die da
sind: Neurolinguistisches Progammieren (NLP), Kinesiologie, Transaktionsanalyse, Atemtechnik und REIKI. .
In meiner jahrzehntelangen Arbeit habe ich gelernt, dass es nicht eine bestimmte Methode gibt, die zu einem guten Resultat führt. Aus diesem Grunde wende ich die unterschiedlichsten Praktiken der verschiedenen
Schulen so an, dass sie meinem jeweiligen Gegenüber nützlich sind. Es kommt immer auf die individuellen Bedürfnisse meines Gesprächspartners an.
Red.: „ Heißt das, sie setzen auf Intuition und Gespür?“
A. L.: „ Ja, meine Intuition ist ein großes Geschenk doch auf sie allein verlasse ich mich nicht. Ein Berater, der das tut, kann mit seinen Annahmen sehr schnell daneben liegen, denn unsere Psyche/Gefühl ist sehr
störanfällig. So vermischt sich schnell eigenes Empfinden mit fremdem und das gilt es gut auseinander zu halten. Deshalb nehme ich intuitiv wahr, überprüfe meinen Eindruck und entscheide mich dann für die
passende Methode.“
Red.: „ Warum gehen sie so vor?“
A. L.: „Während meiner Ausbildungen wurde ich in der Selbsterfahrung liebevoll und kompetent unterstützt und hatte somit die Möglichkeit mich selbst zu erfahren und mir selbst auf die Schliche zu kommen. Das
erachte ich als genauso wichtig wie das Erlernen von Fachwissen. Erst dann sind wir als Berater in der Lage uns von unserem eigenen kleinen Ego zu lösen und ganz auf unser Gegenüber einzugehen.“
Red.: „Wir haben gehört, sie arbeiten auch schon seit Jahren ehrenamtlich hier in Bad Camberg?“
A. L.: „Ja, in 2007 habe ich eine Selbsthilfegruppe für Osteoporose mitgegründet und sie geleitet. Heute wird diese Gruppe sehr engagiert und liebevoll von Frau Gerti Reminger geleitet. Meine Mithilfe beschränkt
sich heute auf unsere Walkinggruppe und falls erwünscht Vorträge zu Gesundheitsfördernden Themen. Darüber hinaus arbeite ich mit „meinen junggebliebenen älteren Ladies“ in der Senioreneinrichtung von
Pro Cura. Wir trainieren gemeinsam Körper, Geist und Seele.
Red.: Frau Landvogt, wir danken ihnen für das informative Gespräch und wünschen ihnen weitehin viel Erfolg.“
A.L. Vielen Dank
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